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solche geschichten klingen immer besser, wenn man sie selbst miterlebt hat

Fertig mit der Welt, durcheinander, betrete ich diesen Raum, fast torkelnd. Ich muss meine Gedanken ordnen, sie in diesem Buch aufschreiben. Doch sie ist auch da, tritt an diese Stelle. Einfach so, fängt sie an, mich zu küssen. Ein so gutes Gefühl, ich mache mit, mache weiter. Sie möchte Trost spenden, Wärme geben, meine Gedanken ordnen, und versteht nicht, dass sie alles nur noch schlimmer macht. Sie rüttelt an mir, wie um mich aufzuwecken, fragt mich, was los sei mit mir, zerzaust mein Haar. Ich lege meine Arme um sie, spüre ihren unendlich weichen und warmen Pullover, doch ihre Haut darunter ist kalt. Ich ziehe sie zu mir, will sie küssen, tu es noch zwei Mal. Danach ist es vorbei. Alles noch schlimmer als zuvor. Oder besser. Eine Stunde oder länger habe ich geheult. Aus Trauer, aus Freude, und weil ich nichts verstand, am wenigsten mich selbst. Wurde getröstet von den Leuten, die ich mag, die mich mögen. Außer einer, die mich ignorierte, wie immer. Jedenfalls kam es mir so vor.
Und jetzt, diese grenzenlose Freiheit. Meine Gefühle scheinen sich nur langsam zu ordnen.
(Hier endet mein Eintrag vorerst, ich bin noch nicht sicher, ob der Rest veröffentlicht werden soll. Die Vergangenheit liegt nun hinter mir, die Zukunft kann jetzt kommen.)

29.7.07 17:44


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